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Erfolgreiche deutsche Meisterschaften

Nachdem die SG Egelsbach am ersten Meisterschaftswochenende nur durch Felix Reich vertreten war, machten sich zum zweiten Termin insgesamt acht Leichtathleten der SGE nach Wattenscheid auf, um sich in diversen Disziplinen mit den Besten aus der gesamten Bundesrepublik zu messen

Die 4x100m-Staffel der mU20 war eigentlich als reine SGE-Staffel geplant, leider mussten zwei unserer Athleten krankheits- bzw. urlaubsbedingt diese absagen. Glücklicherweise sprangen zwei Athleten unserer Startgemeinschaft aus Groß-Gerau ein, so dass die Staffel mit Theo Mercker und Felix Reich doch an den Start gehen konnte. Mit drei noch der U18 angehörigen Sprintern und leider nicht optimalen Wechseln lief das Quartett 42,87s und belegte damit den 14. Platz.

Für die U16 war dies die erste große nationale Meisterschaft und unsere Staffel wusste dabei völlig zu überzeugen: Julius Bloch, Fabian Stadie, Robin Fröhleke & Dzemo Hodzic absolvierten die Stadionrunde mit schönen Wechseln in beeindruckenden 44,80s und belegten damit einen sensationellen vierten Platz, ließen dabei etliche renommierte Großvereine hinter sich und verpassten die Medaillenränge lediglich um 0,03s.

Als erster Einzelstarter betrat dann Felix Reich die blaue Bahn in Wattenscheid zum 400m-Lauf, hatte er noch eine Rechnung aus der vergangenen Woche offen, als er an gleicher Stelle zu langsam angegangen war und seinen schon berühmten Endspurt nur bedingt zeigen konnte. Dieses Mal zeigte sich jedoch ein komplett anderes Bild: Felix lief das Rennen mutig an, konnte dann aber in der zweiten Rennhälfte seine eigentliche Stärke nicht ausspielen und verpasste in 50,86s den Einzug in die nächste Runde.

Am Samstag startete zunächst Fabian Stadie in der m15 über 100m. Nachdem er kurzfristig in Trebur die Norm noch unterboten hatte, wollte er sich hier für die Hürdenrennen am Sonntag „warmlaufen“ sowie die Abläufe und die Bahn kennenzulernen. In 11,70s lief Fabian dabei nahe an seine Bestzeit heran.

David Bohr gehörte über 3000m in der mU20 zum erweiterten Medaillenkreis. In einem typischen Meisterschaftsrennen, indem die ersten 2000m relativ langsam angegangen wurden und sich dann durch diverse Tempoverschärfungen ein Ausscheidungsrennen entwickelte, konnte David dann leider den allerletzten Antritt nicht mehr mitgehen, konnte sich aber in 8:42,39min einen starken sechsten Platz sichern.

Am abschließenden Sonntag standen dann die Hürdenläufe auf dem Programm. Fabian Stadie, der in der m15 als Mitfavorit galt, qualifizierte sich dabei problemlos mit neuer Bestzeit von 10,44s als Vorlaufschnellster für das Finale. In jenem kam Fabian nach suboptimalem Start gut ins Laufen, fädelte dann aber an zweiter Stelle liegend an der vorletzten Hürde ein und stürzte anschließend über das finale Hindernis, was leider eine sichere Medaille verhinderte.

Sein großer Bruder Timon Stadie startete – nachdem er freitags noch krankheitsbedingt auf die Sprintstaffel verzichten musste – erstmals bei einer nationalen Meisterschaft über die 110m Hürden. In 15,09s konnte Timon hier die zweitschnellste Zeit seiner Karriere anbieten, konnte sich aber nicht für die nächste Runde qualifizieren. Über 200m musste er seinen Vorlauf mit Fußproblemen leider nach 100m aufgeben.

 

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